Einführung eines quantitativen Stuhltests (iFoBT) zur Darmkrebs-Früherkennung zum 01.04.2017
Kriterien zur Durchführung und Abrechnung erst kurz vor Toresschluss beschlossen.

Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits im Oktober 2016 den Beschluss zur Einführung eines quantitativen Stuhltests getroffen hat, soll nun abdem 1. April 2017 der quantitative immunologische Test zum Nachweis von fäkalem occultem Blut im Stuhl (iFOBT) den derzeit verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT) ersetzen. Die Anforderungen an das Testverfahren hatte der Bewertungsausschuss (BA) mit Präzisierungen zum Beschluss des GBA am 21. Februar 2017 festgelegt (389. BA-Sitzung). Mehr...

05.04.2017
Hygiene in der Arztpraxis

05.05.2017
Kinesio-Tape

10.05.2017
Präanalytik

Weitere Veranstaltungen

Allergiediagnostik

Im Rahmen der Allergiediagnostik hat der Arzt verschieden Möglichkeiten. Dazu gehören vor allem die sogenannten Prick-Teste, bei denen das Allergen durch einen leichten Einstich in die Oberhaut eingebracht wird und die Hautreaktionen gemessen werden. Bei allergischer Rhinokonjunktivitis (Reizung von Nase und Augen) können auch nasale Provokationsteste eingesetzt werden.

In menschlichem Serum oder Plasma können zirkulierende allergenspezifische Antikörper vom IgE-Isotyp nachgewiesen werden. IgE lagert sich über spezifische Rezeptoren an die Mastzellen im Gewebe und an die eosinophilen und basophilen Granulozyten in der Blutbahn an. Die nachfolgende Bindung eines spezifischen Allergens führt zur Aktivierung der betreffenden Zielzelle, wobei biologisch aktive Substanzen wie Histamin aus den Granula in das Zytoplasma freigesetzt werden. Zu den häufigsten Ursachen erhöhter IgE-Spiegel im Serum zählen allergische und parasitäre Erkrankungen. Atopiker mit allergenspezifischen IgE-Antikörpern können bei Kontakt mit dem entsprechenden Allergen die vielfältigsten Symptome entwickeln. Sie stehen im direkten Zusammenhang mit der Degranulation von Mastzellen und können tränende Augen, Niesen, Exantheme, Urtikaria und Ödeme umfassen. Die Symptome sind von unterschiedlicher Schwere und können in einigen Fällen bis zum Tod durch anaphylaktischen Schock führen. Die Information, die der Patient durch der Bestimmung von IgE-Antikörpern gegen spezifische Allergene mit sog. RAST-Tests erhält, ermöglicht ihm, den Kontakt mit dem betreffenden Allergen zu vermeiden oder sich einer gezielten Behandlung durch Hyposensibilisierung zu unterziehen.

Es gibt eine Vielzahl Allergene, gegen die IgE-Antikörper im Serum nachgewiesen werden können. Dazu gehören Allergene aus folgenden Gruppen:

  • Baum und Gräserpollen
  • Haustiere
  • Indoor-Allergene (Milben, Schimmelpilze)
  • Nahrungsmittel
  • Arzneimittel
  • Insekten und Insektengifte

Die einzelnen Allergene finden Sie auf unserem Anforderungsschein
Zum Screening werden häufig Mischungen mehrerer Allergene eingesetzt um die Zahl der Einzeltests gering zu halten. Ergibt die Mischung ein positives Ergebnis, können die darin enthaltenen Allergene einzeln nachgetestet werden. Auf einem Anforderungsschein können bei Kindern maximal 15, bei Erwachsenen maximal 9 Allergene bei der Krankenkasse abgerechnet werden.
 

Ansprechpartner

Telefonnummer

Dr. Nicola Weis

+49 721 6277-528

Dr. Dirk Alber

+49 721 6277-522

 

 

Seite drucken
Kaufen ritalin