Einführung eines quantitativen Stuhltests (iFoBT) zur Darmkrebs-Früherkennung zum 01.04.2017
Kriterien zur Durchführung und Abrechnung erst kurz vor Toresschluss beschlossen.

Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits im Oktober 2016 den Beschluss zur Einführung eines quantitativen Stuhltests getroffen hat, soll nun abdem 1. April 2017 der quantitative immunologische Test zum Nachweis von fäkalem occultem Blut im Stuhl (iFOBT) den derzeit verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT) ersetzen. Die Anforderungen an das Testverfahren hatte der Bewertungsausschuss (BA) mit Präzisierungen zum Beschluss des GBA am 21. Februar 2017 festgelegt (389. BA-Sitzung). Mehr...

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Mikrobiologie

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Für den Nachweis von Bakterien, Pilzen, Parasiten und Viren aus Abstrichen, Gewebe, Stuhl, Urin und anderen Körpermaterialien werden neben den klassischen mikroskopischen, kulturellen und EIA-Methoden auch modernste molekularbiologische Verfahren wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) eingesetzt, um bei langsam wachsenden oder nur schwer anzüchtbaren Erregern ein schnelles Ergebnis zu gewährleisten. Dabei ist es vor allem die MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)-, VRE (Vancomycin-resistenter Enterococcus)-, Tuberkulose- und Keuchhusten-Diagnostik, die von diesen Spezialverfahren profitiert.

Durch Vollautomaten wie dem VITEK® 2 ist es möglich, Keime mit ihren typischen Resistenzmechanismen schnell und valide zu identifizieren sowie multiresistente Isolate wie ESBL (Extended Spectrum ß-Lactamase)-bildende Keime, MRSA und VRE sicher zu erkennen.

Daneben werden für Spezialfälle bunte Reihen und Agardiffusionsteste sowie E-Teste® vorgehalten und durchgeführt. Letztere dienen der genauen Bestimmung der minimalen Hemmkonzentration von Antibiotika, wenn diese für die Therapie notwendig ist.

All dies mündet in mikrobiologische Fachbefunde, die sowohl die Bedeutung des Erregers im entsprechenden Material fundiert beurteilen, als auch - soweit notwendig - ein Antibiogramm oder eine dem aktuellen Wissenstand entsprechende Therapieempfehlung enthalten.

Folgende Downloads halten wir für Sie bereit:

Ihre Ansprechpartner:
Herr Dr. Dirk Alber, Telefon: +49 721 6277-522, E-Mail: dirk.alber(∂)labor-karlsruhe.de
Frau Dr. Katharina Brodner, Telefon: +49 721 6277-534, E-Mail: katharina.brodner(∂)labor-karlsruhe.de

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