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Einführung eines quantitativen Stuhltests (iFoBT) zur Darmkrebs-Früherkennung zum 01.04.2017
Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits im Oktober 2016 den Beschluss zur Einführung eines quantitativen Stuhltests getroffen hat, wird nun ab dem 1. April 2017 der quantitative immunologische Test zum Nachweis von fäkalem occultem Blut im Stuhl (iFOBT) den derzeit verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT) ersetzen. Für die Untersuchung müssen besondere Röhrchen für die Probennahme verwendet werden, die einen Stabilisator enthalten. Unsere Einsender können diese Röhrchen mit Anleitung ab sofort in unserem Materialversand bestellen.

Änderungen im Medizinprodukterecht seit 01.01.17
Die Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) beschreibt die Pflichten der Betreiber und Anwender von Medizinprodukten. Für aktive Medizinprodukte gibt es gesetzliche Dokumentationspflichten. Die Neufassung der MPBetreibV bringt einige Änderungen mit sich, die wir hier für Sie zusammengefasst haben.

05.04.2017
Hygiene in der Arztpraxis

05.05.2017
Kinesio-Tape

10.05.2017
Präanalytik

Weitere Veranstaltungen

Humangenetische Diagnostik

In der molekulargenetischen Diagnostik können einzelne Gene gezielt auf bestimmte Mutationen untersucht oder bestimmte Gene vollständig analysiert werden.
Die jeweils angewandte Methodik ist abhängig von der Fragestellung und des zu untersuchenden Gens.
Wir führen Analysen zu folgenden Fragestellungen durch:


Für alle humangenetischen Analysen ist gemäß Gendiagnostikgesetz eine Einwilligungserklärung erforderlich. Die Gendiagnostik-Kommission (GEKO) hat inzwischen mehrere Richtlinien zur Umsetzung des Gendiagnostikgesetzes auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht.

Infektiologische Molekulargenetik

Zur Abklärung von infektionsdiagnostischen Fragestellungen werden modernste molekularbiologische Verfahren wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) eingesetzt. Dabei erfolgt der Nachweis kleinster Mengen an Nukleinsäuren (Träger der Erbsubstanz) von Bakterien und Viren aus den unterschiedlichsten Probenmaterialien wie z. B. Stuhl, Sputum, Blut oder Abstrichen.

Vorteil der PCR ist der schnelle direkte Nachweis von Krankheitserregern, insbesondere wenn es sich um langsam wachsende oder nur schwer anzüchtbare Erreger handelt, wie z. B. Bordetella pertussis, Mycobacterium tuberculosis oder Mykoplasmen.

Mit der Real-Time-PCR (Echtzeit-PCR) steht zudem eine sehr sensitive quantitative Methode zur Verfügung, um beispielsweise die Hepatitis C-Viruslast zu bestimmen. Durch Automatisation der Abläufe mittels Vollautomaten wird eine schnelle und sichere Abarbeitung auch von großen Probenmengen gewährleistet. Ein Schwerpunkt liegt hier bei der Chlamydien-Diagnostik sowie der Bestimmung der Viruslast von HIV sowie Hepatitis B und C.

Folgende Analysen werden im MVZ Labor Diagnostik Karlsruhe durchgeführt:

Viren:

  • HIV 1, quantitativ
  • Hepatitis B-Virus, quantitativ
  • Hepatitis C-Virus, qualitativ und quantitativ
  • Hepatitis C-Virus Genotypisierung (Genotypen 1 - 6)
  • Noroviren
  • Herpes simplex Virus 1 und 2
  • Humane Papillomaviren (high risk und low risk HPV-Typen) mit Differenzierung der HPV-Typen, insbesondere 16 und 18
  • Influenza-Virus A und B sowie Influenza A(H1N1) pdm09
  • FSME-Virus
  • virale Erreger ambulant erworbener Pneumonie (Influenza, Parainfluenza, Respiratory Syncytial Virus (RSV), Adenoviren, Humanes Metapneumovirus)

Bakterien:

  • Chlamydia trachomatis
  • Neisseria gonorrhoeae
  • Sexuell übertragbare Erreger (STD), gemeinsamer Nachweis von Chlamydia trachomatis, Neisseria gonorrhoeae, Herpes simplex Virus 1 und 2, Humanes Papilloma Virus (high risk und low risk HPV-Typen), Treponema pallidum
  • Erreger ambulant erworbener Pneumonie, gemeinsamer Nachweis von Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae, Haemophilus influenzae Typ b, Moraxella catarrhalis, Chlamydophila pneumoniae, Mycoplasma pneumoniae, Legionella pneumophila, Bordetella pertussis, Bordetella parapertussis
  • Mycobacterium tuberculosis, Direktnachweis sowie Differenzierung der Spezies
  • Bordetella pertussis, Bordetella parapertussis
  • Borrelia burgdorferi
  • Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA)
  • Vancomycin-resistenter Enterococcus (VRE)
  • Enterohämorrhagischer Escherichia coli (EHEC)
  • parodontalpathogene Bakterien (Parodontitis-Bakterien), gemeinsamer Nachweis von Aggregatibacter actinomycetemcomitans, Porphyromonas gingivalis, Prevotella intermedia, Tannerella forsythensis, Treponema denticola

Pilze:

Eingesetzte Methoden:

  • Real-Time-PCR (qualitativ und quantitativ)
  • Reverse Transkription-PCR (RT-PCR)
  • Multiplex PCR mit anschließender reverser Hybridisierung

 Wissenschaftliche Leiterin der Abteilung ist Dr. Caroline Kastilan, Dipl.-Biologin.

Ansprechpartner

Telefonnummer

Dr. Caroline Kastilan 

+49 721 6277-630

Dr. Dirk Alber

+49 721 6277-522

Dr. Hans Ehrfeld

+49 721 6277-524

 

 

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