Neuregelung bei Ausnahmekennziffern ab 01.04.2018
Im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 115, Heft 1 - 2 vom 08.01.18 wurde der Beschluss des Bewertungsausschusses zur Änderung des EBM veröffentlicht. Demnach bleiben bei den Behandlungsfällen mit Ausnahmekennziffer ab 01.04.18 nur die genannten GOP bei der Ermittlung des arztpraxisspezifischen Fallwertes unberücksichtigt. Eine Übersicht der Untersuchungsindikationen mit den ausgenommenen GOP finden Sie hier.

25.04.2018 - Karlsruhe
Präanalytik, mit Laborführung

16.05.2018 - Stuttgart
Qualitätsmanagement in der Arztpraxis

20.06.2018 - Karlsruhe
Kinesio Tape

04.07.2018 - Stuttgart
Medizinprodukte sicher betreiben und anwenden

11.07.2018 - Stuttgart
Hygiene in der Arztpraxis

Weitere Veranstaltungen

Adipositas, Insulinresistenz und Diabetes

Die Prävalenz des Übergewichts und der Adipositas steigt in den westlichen Industrienationen immer weiter an. Die Hälfte aller US-Bürger und etwa jeder dritte Bundesbürger sind übergewichtig. Generell führt eine Kombination aus genetischer Veranlagung und des Lebensstils (wenig Bewegung, Kalorienexzess) zu Übergewicht. Vor allem die zentrale bzw. viszerale Fettverteilung prädisponiert zur Entwicklung eines Typ II-Diabetes, Hypertonie und koronarer Herzkrankheit. Bereits in jungen Jahren entwickeln adipöse Patienten eine Insulinresistenz und arteriosklerotischen Gefäßveränderrungen. Oft entwickelt sich das Vollbild des metabolischen Syndroms mit zentraler Adipositas, Hypertonie, Dyslipidämie und gestörter Glucosetoleranz. Im Zentrum der Pathogenese des metabolischen Syndroms und der Entwicklung eines Typ II-Diabetes steht die Insulinresistenz. Zur Bestimmung der Insulinresistenz eignen sich im Frühstadium des metabolischen Syndroms der sog. HOMA-Score aus Nüchternblutzucker und Nüchterninsulin. In späteren Stadien bei beginnender Sekretionsstörung der beta-Zelle stellt intaktes Proinsulin einen sehr spezifischer Marker der Insulinresistenz dar. Das Fettgewebe synthetisiert und sezerniert biologisch aktive Substanzen, die die Insulinsensitivität verringern und damit KHK-Risikofaktoren negativ beeinflussen können. Diese Fettgewebshormone - Adipokine - beinhalten Adiponectin, Resistin, Leptin, Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI), Tumor necrose Faktor (TNF-alpha) und Interleukin 6. Erniedrigte Adiponectin-Konzentrationen im Serum gehen mit einer Insulinresistenz einher und prädisponieren daher für die spätere Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II. Bei einer Gewichtsreduktion verbessert sich die Insulinsensitivität signifikant.

Laboruntersuchungen zur Insulinresistenz
AnalytMaterial
GlucoseNaF-Blut
HOMA - Score (Nüchternglucose + Insulin)NaF-Blut (Glucose)
und Serum, gefroren (Insulin)
Proinsulin, intaktEDTA-Plasma (8 Std., Raumtemperatur)
AdiponectinSerum

 Eine ausführliche Broschüre "Adipositas, metabolisches Syndrom, Insulinresistenz und Diabetes" können Sie bei unserer Kundenbetreuung bestellen.

 

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