Einführung eines quantitativen Stuhltests (iFoBT) zur Darmkrebs-Früherkennung zum 01.04.2017
Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits im Oktober 2016 den Beschluss zur Einführung eines quantitativen Stuhltests getroffen hat, wird nun ab dem 1. April 2017 der quantitative immunologische Test zum Nachweis von fäkalem occultem Blut im Stuhl (iFOBT) den derzeit verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT) ersetzen. Für die Untersuchung müssen besondere Röhrchen für die Probennahme verwendet werden, die einen Stabilisator enthalten. Unsere Einsender können diese Röhrchen mit Anleitung ab sofort in unserem Materialversand bestellen.

Änderungen im Medizinprodukterecht seit 01.01.17
Die Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) beschreibt die Pflichten der Betreiber und Anwender von Medizinprodukten. Für aktive Medizinprodukte gibt es gesetzliche Dokumentationspflichten. Die Neufassung der MPBetreibV bringt einige Änderungen mit sich, die wir hier für Sie zusammengefasst haben.

07.02.2018
Hygiene in der Arztpraxis

Weitere Veranstaltungen

Anti-Aging, Manager-Check-up, Sportler

Anti-Aging

Im Rahmen der Anti-Aging-Diagnostik stehen Einzelanalysen und Analyseprofile zur Verfügung:

  • Bestimmung der Risikofaktoren für Arteriosklerose und Thrombose
  • Bestimmung des antioxidativen Status
  • Messung von Vitaminen und Spurenelementen
  • Individueller Hormonstatus
  • Überprüfung des Immunsystems, des Fettstoffwechsels, der Schwermetallbelastung etc.
  • Abklärung spezieller genetischer Risiken
  • spezielle diagnostische Profile (Manager-Check-up, Müdigkeitscheck, Sportlerprofil etc.)

Oxidativer Stress - antioxidativer Status

Beruflicher und privater Stress, Rauchen, Umweltgifte und Fehlernährung fördern die Entstehung von sogenannten "freien Radikalen". Bei einem Ungleichgewicht zwischen Produktion freier Radikale und ihrem Abbau spricht man von "oxidativem Stress". Dieser wird mit einer Schädigung von Körperzellen und einer schnelleren Zellalterung assoziiert sowie mit der Entstehung von Arteriosklerose und Malignomen in Verbindung gebracht.

Die Schutzmechanismen des Körpers gegen die oxidative Belastung beruhen zum einen auf einem enzymatischen Abwehrsystem, zum anderen auf der Zufuhr sogenannter Antioxidantien. Letztere befinden sich vor allem in Obst und Gemüse.

Wichtige Antioxidantien:

  • Vitamin C und E
  • Beta-Carotin
  • pflanzliche Stoffe (sogenannte Polyphenole, z. B. in Tee und Rotwein enthalten)

Auch körpereigene Stoffe wie Albumin, Harnsäure und Bilirubin bauen freie Radikale ab. Da einige Antioxidantien nicht in Einzelbestimmung erfasst werden können, erfolgt die Analyse der Gesamtsituation des Organismus häufig durch Bestimmung der sogenannten "totalen antioxidativen Kapazität (TAS)" und der sogenannten "oxidativen Belastung". Ein einzelner Marker der oxidativen Belastung stellt das Malondialdehyd dar.

Untersuchungsprogramm oxidativer Stress

  • Totale Antioxidative Kapazität (TAS)
  • Malondialdehyd

Manager-Check-up

Negativer beruflicher Stress (Dysstress) bedeutet eine Belastung des gesamten Organismus, den Bewegungsmangel, Umweltbelastungen und eine unausgewogene Ernährung noch verstärken. Neben den bekannten Risikofaktoren Hypercholesterinämie und Hyperhomocysteinämie kann ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen auftreten. 

Manager-Check-up

Analyt

Material

Basis

Großes Blutbild

EDTA-Blut

Kreatinin

Serum

AST (GOT)

Serum

ALT (GPT)

Serum

γ-GT

Serum

HbA1c

EDTA-Blut

Cholesterol
HDL-Cholesterol
LDL-Cholesterol
Triglyceride

Serum

Homocystein

Serum/EDTA-Plasma,
zentrifugiert bzw.
Spezialmonovette
Homocystein

erweitert

Lipoprotein (a)

Serum

Totaler antioxidativer Status (TAS)

Serum, gefroren

Malondialdehyd

Heparin-Plasma, gefroren

Selen

Serum

Zink

Serum

Vitamin B12

Serum

Folsäure

Serum

Sportler

Körperliche Aktivität und Sport haben eine große Bedeutung für die Gesundheit. Aerober Ausdauersport ist derjenige Sport, der bei 65 - 75 % der maximalen Leistung d. h. bei 60 - 75% des maximalen, möglichen Pulses praktiziert wird. Bei einem Maximalpuls von ca. 180 pro Minute läge der typische Ausdauerpuls, den man mit einem Pulsmesser kontrollieren kann, zwischen 120 - 130 Schläge pro Minute maximal.

Ausdauersport bietet viele Vorteile

  • Vorbeugende Wirkung für Herz-Kreislauferkrankungen
  • Das Immunsystem wird angeregt (bessere Widerstandskraft gegen Erkältungen)
  • Die Herzleistung wird verbessert
  • Die Muskulatur wird gestärkt
  • Körperfette werden verbrannt
  • Die Ausdauer und Kondition wird trainiert
  • Die Organdurchblutung wird verbessert (Herzmuskel, Gehirn und Muskulatur)

Empfehlenswert sind Ausdauersportarten wie:

  • Jogging
  • Walking
  • Radfahren 15-20 km/Stunde
  • Schwimmen
  • Laufbandtraining im Fitness-Studio
  • Spinning

Die sportliche Gesamtaktivität sollte pro Woche 3,5 - 4 Stunden betragen. Die Regel lautet: 4 x pro Woche jeweils 40 - 60 Minuten Ausdauersport bei Puls von 120 - 130 Schlägen pro Minute.

Laboruntersuchungen

Beim Sport werden aufgrund des erhöhten Sauerstoffumsatzes vermehrt schädliche freie Radikale gebildet. Bei optimaler Versorgung mit Antioxidanzien (Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe) werden Radikale jedoch schnell neutralisiert und unschädlich gemacht. Ansonsten tritt der sog. "oxidative Stress" auf, der Zellstrukturen schädigt und der allgemeinen Alterung Vorschub leistet. Mit folgenden Labortests kann der Gehalt an Antioxidanzien und der Grad der Radikalfreisetzung im Blut nachgewiesen werden:

  • Antioxidativer Status (TAS): Mit einem Test den gesamten Antioxidaziengehalt im Blut bestimmen
  • Malondialdehyd: Ein erhöhter Wert weist auf abgelaufenen oxidativen Stress hin
  • Einzelbestimmungen von Vitaminen und Spurenelementen bei Verdacht auf Mangelversorgung (z. B. Vitamin E, Vitamin C, Zink, Selen, Magnesium, etc.)
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