Beschriftung von Proben für immunhämatologische Untersuchungen
Bitte beachten Sie,  dass lt. Hämotherapie-Richtlinie 2017 Proben für Blutgruppenbestimmungen und Antikörper-Suchtests zusätzlich zum Barcode grundsätzlich mit Name, Vorname und Geburtsdatum beschriftet sein sollen (gilt insbesondere.im Rahmen der MuVo)
Auszug aus der Hämotherapie-Richtlinie:
4.4.3 Identitätssicherung
Verwechslungen kommen häufiger vor als Fehlbestimmungen. Es ist daher unerlässlich, Verwechslungen auszuschließen.
Jedes Probengefäß ist vor Entnahme eindeutig zu kennzeichnen (Name, Vorname, Geburtsdatum). Zusätzlich können diese Daten auch in codierter Form angebracht werden. Der Untersuchungsauftrag muss vollständig einschließlich Entnahmedatum ausgefüllt und die abnehmende Person identifizierbar sein (s. Abschnitt 4.9.1). Der anfordernde Arzt muss auf dem Untersuchungsauftrag eindeutig ausgewiesen sein. Er ist für die Identität der Blutprobe verantwortlich.

 

Qualitätsmanagement in der Arztpraxis
27.03.2019 in Karlsruhe

Pränalytik mit Laborführung
03.04.2019 in Karlsruhe

Hygiene in der Arztpraxis
03.04.2019 in Stuttgart

Medizinprodukte in der Arztpraxis
10.04.2019 in Karlsruhe

Hygiene in der Arztpraxis
08.05.2019

Weitere Veranstaltungen

Arterioskleroserisiko

Die Arteriosklerose ist die Hauptursache für Myokardinfarkt, Apoplex und weitere arterielle Verschlusskrankheiten. In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen an einem Myokardinfarkt. Als "Risikocheck" bieten sich folgende Analysen an:

Arterioskleroserisiko Basisprofil
AnalytMaterial
Cholesterol, HDL-Cholesterol,
LDL-Cholesterol, Triglyceride
Serum
PROCAM-Risiko-ScoreSerum
Arterioskleroserisiko erweitertes Profil
AnalytMaterial
C-Reaktives Protein (CRP), sensitivSerum
Homocystein

direkt nach dem Gerinnungsvorgang zentrifugiertes und abgetrenntes Serum bzw.
Spezialmonovette. Die Blutentnahme muss nüchtern erfolgen.

Lipoprotein (a)Serum

Cholesterin, insbesondere LDL-Cholesterin, ist ein lange etablierter Risikofaktor für die Arteriosklerose. Die Bedeutung erhöhter Homocystein-Konzentrationen ist dagegen erst seit einigen Jahren bekannt. Sie finden sich unter anderem bei ernährungsbedingten Mangel an Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12.

Inflammatorische Prozesse spielen eine bedeutende Rolle bei der Initiierung und Ausbildung ateriosklerotischer Gefäßveränderungen. Studien von Ridker et al. konnten zeigen, dass permanent erhöhte Werte des sensitiven C-reaktiven Proteins (sensitives CRP) mit einem gesteigerten Infarktrisiko verknüpft sind. Offenbar können Anstiege der CRP-Konzentration als biochemisches Korrelat einer chronischen Entzündung und von oxidativem Stress aufgefasst werden.

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