Wichtige Information:
Die „Gesundheitsuntersuchung“ (GOP 01732) beinhaltet ab 1.April 2019 als Laboranalysen zusätzlich die Bestimmung von HDL- und LDL-Cholesterin sowie der Triglyzeride. Der Check-up ist nun nur noch alle 3 Jahre möglich. Die Vergütung für die Praxis hat sich auf 34,63 € erhöht. Bei allen Versicherten, bei denen der letzte Check-up im Jahr 2017 stattgefunden hat, ist die Wiederholungsuntersuchung bis 30.09.19 möglich. Das vordefinierte Profil in der Laborgemeinschaft haben wir bereits entsprechend angepasst. Falls Ihre persönlichen Profile diesbezüglich noch einer Überarbeitung bedürfen, nehmen Sie bitte hierzu Kontakt mit uns auf.
Tel. Kundenbetreuung:
0721 6277-720

 

Vestibuläre Rehabilitationstherapie VRT
18.09.2019 in Karlsruhe

Hygiene in der Arztpraxis
25.09.2019 in Karlsruhe

Präanalytik mit Laborführung
25.09.2019 in Stuttgart

Arbeitsschutz in der Arztpraxis
16.10.2019 in Karlsruhe

Weitere Veranstaltungen

Arterioskleroserisiko

Die Arteriosklerose ist die Hauptursache für Myokardinfarkt, Apoplex und weitere arterielle Verschlusskrankheiten. In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen an einem Myokardinfarkt. Als "Risikocheck" bieten sich folgende Analysen an:

Arterioskleroserisiko Basisprofil
AnalytMaterial
Cholesterol, HDL-Cholesterol,
LDL-Cholesterol, Triglyceride
Serum
PROCAM-Risiko-ScoreSerum
Arterioskleroserisiko erweitertes Profil
AnalytMaterial
C-Reaktives Protein (CRP), sensitivSerum
Homocystein

direkt nach dem Gerinnungsvorgang zentrifugiertes und abgetrenntes Serum bzw.
Spezialmonovette. Die Blutentnahme muss nüchtern erfolgen.

Lipoprotein (a)Serum

Cholesterin, insbesondere LDL-Cholesterin, ist ein lange etablierter Risikofaktor für die Arteriosklerose. Die Bedeutung erhöhter Homocystein-Konzentrationen ist dagegen erst seit einigen Jahren bekannt. Sie finden sich unter anderem bei ernährungsbedingten Mangel an Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12.

Inflammatorische Prozesse spielen eine bedeutende Rolle bei der Initiierung und Ausbildung ateriosklerotischer Gefäßveränderungen. Studien von Ridker et al. konnten zeigen, dass permanent erhöhte Werte des sensitiven C-reaktiven Proteins (sensitives CRP) mit einem gesteigerten Infarktrisiko verknüpft sind. Offenbar können Anstiege der CRP-Konzentration als biochemisches Korrelat einer chronischen Entzündung und von oxidativem Stress aufgefasst werden.

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