Neuregelung bei Ausnahmekennziffern ab 01.04.18 und ab 01.07.18
Im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 115, Heft 1 - 2 vom 08.01.18 wurde der Beschluss des Bewertungsausschusses zur Änderung des EBM veröffentlicht. Demnach bleiben bei den Behandlungsfällen mit Ausnahmekennziffer ab 01.04.18 nur die genannten GOP bei der Ermittlung des arztpraxisspezifischen Fallwertes unberücksichtigt. Eine Übersicht der Untersuchungsindikationen mit den ausgenommenen GOP finden Sie hier.

Dort finden Sie auch Erläuterungen zu der am 01.07.18 eingeführten neuen Ausnahmekennziffer 32004 "Diagnostik zur Bestimmung der notwendigen Dauer, Dosierung und Art eines ggf. erforderlichen Antibiotikums vor Einleitung einer Antibiotikatherapie oder bei persistierender Symptomatik vor erneuter Verordnung"

19.09.2018 - Karlsruhe
Kinesio-Tape

26.09.2018 - Karlsruhe
Praxismanagement

10.10.2018 - Karlsruhe
Präanalytik mit Laborführung

24.10.2018 - Stuttgart
Präanalytik mit Laborführung

Weitere Veranstaltungen

Arterioskleroserisiko

Die Arteriosklerose ist die Hauptursache für Myokardinfarkt, Apoplex und weitere arterielle Verschlusskrankheiten. In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen an einem Myokardinfarkt. Als "Risikocheck" bieten sich folgende Analysen an:

Arterioskleroserisiko Basisprofil
AnalytMaterial
Cholesterol, HDL-Cholesterol,
LDL-Cholesterol, Triglyceride
Serum
PROCAM-Risiko-ScoreSerum
Arterioskleroserisiko erweitertes Profil
AnalytMaterial
C-Reaktives Protein (CRP), sensitivSerum
Homocystein

direkt nach dem Gerinnungsvorgang zentrifugiertes und abgetrenntes Serum bzw.
Spezialmonovette. Die Blutentnahme muss nüchtern erfolgen.

Lipoprotein (a)Serum

Cholesterin, insbesondere LDL-Cholesterin, ist ein lange etablierter Risikofaktor für die Arteriosklerose. Die Bedeutung erhöhter Homocystein-Konzentrationen ist dagegen erst seit einigen Jahren bekannt. Sie finden sich unter anderem bei ernährungsbedingten Mangel an Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12.

Inflammatorische Prozesse spielen eine bedeutende Rolle bei der Initiierung und Ausbildung ateriosklerotischer Gefäßveränderungen. Studien von Ridker et al. konnten zeigen, dass permanent erhöhte Werte des sensitiven C-reaktiven Proteins (sensitives CRP) mit einem gesteigerten Infarktrisiko verknüpft sind. Offenbar können Anstiege der CRP-Konzentration als biochemisches Korrelat einer chronischen Entzündung und von oxidativem Stress aufgefasst werden.

Seite drucken