Neue RiLiBÄK 2019:
Am 23.12.19 wurde die neue Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. Sie muss von allen Laboren angewandt werden, die labormedizinische Untersuchungen durchführen. Die Zahl der ringversuchspflichtigen Analysen wurde wesentlich erweitert. Nähere Informationen sowie den Text der RiLiBÄK 2019 finden Sie hier.

 

Notfalltraining
05.02.2020 in Karlsruhe

Die Rezeption - Herz der Praxis
12.02.2020 in Karlsruhe

Notfalltraining
04.03.2020 in Stuttgart

Wundversorgung
11.03.2020 in Karlsruhe

Weitere Veranstaltungen

Osteoporose und Osteoporoserisiko

Im Jahr 2003 waren 7,8 Millionen Menschen in Deutschland von einer Osteoporose betroffen, darunter 6,5 Millionen Frauen. Mit fortschreitendem Alter steigt die Prävalenz der Osteoporose bei beiden Geschlechtern stark an, der Anteil der therapierten Patienten nimmt jedoch gleichzeitig ab. Insbesondere bei älteren Patienten ist von einer medikamentösen Unterversorgung auszugehen.

Osteoporose-bedingte Frakturen verursachen jährlich mehr Krankenhaustage als Diabetes mellitus, Myokardinfarkte oder Mamma-Karzinome. Erhöhte biochemische Parameter des Knochenumbaus im Blut und/oder im Urin haben sich als ein unabhängiger Risikofaktor für Frakturen erwiesen. Folgende Analyte helfen bei der Einschätzung des Osteoporoserisikos:

Osteoporoserisiko
AnalytMaterial
Pyridinolin/DesoxypyridinolinUrin, gekühlt bzw. gefroren
Estradiol (Frau)Serum
Knochen-AP (BAP)Serum
25-OH-Vitamin D3Serum
Parathormon EDTA-Plasma
OsteocalcinSerum, gefroren
Tartrat resistente saure Phosphatase (TRAP 5b)Serum, gefroren
beta-Crosslaps (CTX)EDTA-Plasma, gefroren

 

Eine Fachinformtation zur Osteoporose-Diagnostik finden Sie hier.

 

Seite drucken