Neuregelung bei Ausnahmekennziffern ab 01.04.2018
Im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 115, Heft 1 - 2 vom 08.01.18 wurde der Beschluss des Bewertungsausschusses zur Änderung des EBM veröffentlicht. Demnach bleiben bei den Behandlungsfällen mit Ausnahmekennziffer ab 01.04.18 nur die genannten GOP bei der Ermittlung des arztpraxisspezifischen Fallwertes unberücksichtigt. Eine Übersicht der Untersuchungsindikationen mit den ausgenommenen GOP finden Sie hier.

25.04.2018 - Karlsruhe
Präanalytik, mit Laborführung

16.05.2018 - Stuttgart
Qualitätsmanagement in der Arztpraxis

20.06.2018 - Karlsruhe
Kinesio Tape

04.07.2018 - Stuttgart
Medizinprodukte sicher betreiben und anwenden

11.07.2018 - Stuttgart
Hygiene in der Arztpraxis

Weitere Veranstaltungen

Osteoporose und Osteoporoserisiko

Im Jahr 2003 waren 7,8 Millionen Menschen in Deutschland von einer Osteoporose betroffen, darunter 6,5 Millionen Frauen. Mit fortschreitendem Alter steigt die Prävalenz der Osteoporose bei beiden Geschlechtern stark an, der Anteil der therapierten Patienten nimmt jedoch gleichzeitig ab. Insbesondere bei älteren Patienten ist von einer medikamentösen Unterversorgung auszugehen.

Osteoporose-bedingte Frakturen verursachen jährlich mehr Krankenhaustage als Diabetes mellitus, Myokardinfarkte oder Mamma-Karzinome. Erhöhte biochemische Parameter des Knochenumbaus im Blut und/oder im Urin haben sich als ein unabhängiger Risikofaktor für Frakturen erwiesen. Folgende Analyte helfen bei der Einschätzung des Osteoporoserisikos:

Osteoporoserisiko
AnalytMaterial
Pyridinolin/DesoxypyridinolinUrin, gekühlt bzw. gefroren
Estradiol (Frau)Serum
Knochen-AP (BAP)Serum
25-OH-Vitamin D3Serum
Parathormon EDTA-Plasma
OsteocalcinSerum, gefroren
Tartrat resistente saure Phosphatase (TRAP 5b)Serum, gefroren
beta-Crosslaps (CTX)EDTA-Plasma, gefroren

 

Eine Fachinformtation zur Osteoporose-Diagnostik finden Sie hier.

 

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