Coronavirus

Wichtige Informationen für Patienten zur Coronavirus-Infektion

Bedingt durch die derzeitige Gesundheitssituation können wir bis auf Weiteres keine Patienten empfangen und auch keine Termine vereinbaren. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Coronavirus-Diagnostik (Covid-19)

Die epidemiologische Situation das neue SARS-CoV-2 Virus betreffend unterliegt aktuell einer großen Dynamik. Für stets aktuelle Informationen verweisen wir daher auf die Homepage des Robert Koch Instituts.

Wir bieten in unserem Labor den Nachweis von SARS-CoV-2 (Covid-19)-RNA im Sputum und in Abstrichen an.

Asymptomatische Cornoa-Testung

Bitte lesen Sie hier, unter welchen Bedingungen das Land Baden-Württemberg rückwirkend zum 17.04.2020 die Kosten übernimmt.

 

Wegen der Coronavirus-Pandemie werden die nächsten Seminare als Webinar durchgeführt.

Professionelles Deeskalationstraining
17.06.2020 (Webinar)

Führung und Motivation
24.06.2020 (Webinar)

Medizinprodukte sicher betreiben und anwenden
01.07.2020 (Webinar)

Weitere Veranstaltungen

Reisemedizin und Impfungen

Auslandsreisen und Aufenthalte vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten bergen erhöhte Gesundheitsrisiken. Hierunter fallen nicht nur Risiken wie z. B. vermehrte Herz-Kreislaufbelastung durch klimatische Veränderungen oder intensive Sonnenlicht-Exposition am Urlaubsort. Eine Gefährdung kann auch aus Infektionen wegen mangelhafter Hygienebedingungen oder nach Sexualkontakten resultieren. Weitere Risiken durch die Reisebedingungen selbst, insbesondere die Gefahr einer Thrombose, sind außerdem zu beachten.

Impfungen vor Reisen

Vor Reisen sollte generell der Impfschutz gegen Poliomyelitis, Tetanus und Diphtherie anhand des Impfausweises überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden.

Abhängig von Reiseland und Reisebedingungen empfiehlt sich eine Impfung gegen die viralen Hepatitiden A und B. Die Hepatitis A wird enteral, durch rohe Fisch- oder Fleischzubereitungen, Pasteten, Mayonnaisen, kontaminiertes Leitungswasser, Eiswürfel, Eiscremes, Salate, rohe Gemüseprodukte oder ungeschälte Früchte übertragen. Das höchste Risiko einer Infektion mit Hepatitis A-Viren besteht in Südostasien, Afrika und Südamerika, in geringerem Ausmaß auch im südlichen Mittelmeerraum und in Osteuropa. Auch die Hepatitis B kommt in diesen Regionen wesentlich häufiger vor als bei uns; sie wird durch Blut oder Blutprodukte sowie sexuell übertragen. Nach einer durchgemachten Hepatitis A oder Hepatitis B-Infektion ist von einer lebenslangen Immunität auszugehen. Nach einer erfolgreichen Grundimmunisierung besteht üblicherweise ein Impfschutz von mindestens 10 Jahren. In Zweifelsfällen kann eine Bestimmung des Impftiters Klarheit verschaffen. 

In Hepatitis A-Risikogebieten besteht auch ein erhöhtes Risiko einer Typhus-Infektion, da beide Erreger über den selben enteralen Infektionsweg übertragen werden. Zusammen mit der Hepatitis A-Impfung sollte daher auch eine Immunisierung gegen Typhus in Betracht gezogen werden.

Abhängig vom Reiseland können weitere Impfungen (z. B. gegen Cholera, Gelbfieber, Japanische Enzephalitis, Tollwut u. a.) erforderlich sein. Außerdem kann eine Prophylaxe und/oder "stand-by" Medikation gegen Malaria notwendig werden.

Die aktuelle Schutzimpfungsvereinbarung der KV Baden-Württemberg finden Sie hier.

Immunschutz Hepatitis A und B

 
ImmunschutzMaterial
Hepatitis A (HAV-IgG-Ak)Serum
Hepatitis B (Hbs-Ak)Serum

Links für Reisemedizin:
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
www.die-reisemedizin.de
Centrum für Reisemedizin

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