Neuregelung bei Ausnahmekennziffern ab 01.04.2018
Im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 115, Heft 1 - 2 vom 08.01.18 wurde der Beschluss des Bewertungsausschusses zur Änderung des EBM veröffentlicht. Demnach bleiben bei den Behandlungsfällen mit Ausnahmekennziffer ab 01.04.18 nur die genannten GOP bei der Ermittlung des arztpraxisspezifischen Fallwertes unberücksichtigt. Eine Übersicht der Untersuchungsindikationen mit den ausgenommenen GOP finden Sie hier.

25.04.2018 - Karlsruhe
Präanalytik, mit Laborführung

16.05.2018 - Stuttgart
Qualitätsmanagement in der Arztpraxis

20.06.2018 - Karlsruhe
Kinesio Tape

04.07.2018 - Stuttgart
Medizinprodukte sicher betreiben und anwenden

11.07.2018 - Stuttgart
Hygiene in der Arztpraxis

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Thromboserisiko

Thromboserisiko

Die hereditäre Thrombophiliediagnostik umfasst die Bestimmung der physiologischen Inhibitoren der Gerinnung (Protein C, Protein S und Antithrombin III (AT III)), die Resistenz gegen aktiviertes Protein C ("aPC-Resistenz", deren häufigste Ursache die Faktor V-Leiden-Genmutation darstellt), den Nachweis der Prothrombin-Genmutation, des Lipoprotein a [Lp(a)] sowie der Homocystein- und Faktor VIII-Konzentration. Bei V. a. Antiphospholipid-Syndrom (rezidivierende Aborte, Z. n. thromboembolischen Ereignissen) sollte zusätzlich die Bestimmung der Anti-Phospholipid-Antikörper (Cardiolipin-Antikörper und Lupus-Antikoagulans) erfolgen. 

Thromboserisiko Basisprofil
AnalytMaterial
AntithrombinCitratblut
APC-Resistenz (Gerinnungstest)Citratblut
Protein CCitratblut
Protein SCitratblut
Faktor VIII-AktivitätCitratblut
Thromboserisiko erweitert
AnalytMaterial
Faktor V-Mutation + Prothrombin-MutationEDTA-Blut
Homocystein

Serum (direkt nach Gerinnungsvorgang zentrifugiert und vom Blut-
kuchen getrennt) bzw. Spezialmonovette. Die Entnahme muss nüchtern erfolgen. 

Lupus Antikoagulans (Suchtest)Citratblut - bitte 2 vollständig befüllte Citrat-Monovetten einsenden!
Cardiolipin-Antikörper IgG, IgMSerum
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