Einführung eines quantitativen Stuhltests (iFoBT) zur Darmkrebs-Früherkennung zum 01.04.2017
Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits im Oktober 2016 den Beschluss zur Einführung eines quantitativen Stuhltests getroffen hat, wird nun ab dem 1. April 2017 der quantitative immunologische Test zum Nachweis von fäkalem occultem Blut im Stuhl (iFOBT) den derzeit verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT) ersetzen. Für die Untersuchung müssen besondere Röhrchen für die Probennahme verwendet werden, die einen Stabilisator enthalten. Unsere Einsender können diese Röhrchen mit Anleitung ab sofort in unserem Materialversand bestellen.

Änderungen im Medizinprodukterecht seit 01.01.17
Die Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) beschreibt die Pflichten der Betreiber und Anwender von Medizinprodukten. Für aktive Medizinprodukte gibt es gesetzliche Dokumentationspflichten. Die Neufassung der MPBetreibV bringt einige Änderungen mit sich, die wir hier für Sie zusammengefasst haben.

01.12.2017
Symposium "Labor im Kontext"
Altern ist etwas für Mutige -
Prävention für Realisten

Weitere Veranstaltungen

Fahrdienst

Ansprechpartner

Das MVZ Labor Diagnostik Karlsruhe hat einen eigenen Fahrdienst. Für die professionelle Planung, Optimierung sowie Steuerung unserer Touren arbeiten wir mit einem modernen Tourenplanungsprogramm. Wir legen hierbei großen Wert auf den nachhaltigen Transport, die „GREEN-Logistik“ Ihrer Laborproben im Hinblick auf Emissionswerte, Umweltressourcen und einer positiven CO2-Bilanz.

Unsere Fahrerinnen und Fahrer sind die sichere und vertrauensvolle Verbindung im täglichen, sensiblen Umgang mit Ihren Laborproben, der Befundübermittlung und der Auslieferung des Abnahmematerials und stehen für die langjährige und bewährte Zusammenarbeit mit unserem Labor.

Sie erreichen die Mitarbeiter unseres Dispositionsteams Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 15:00 Uhr unter der kostenlosen Hotline 0800 2 555 999.

Für spezielle Fragen können Sie Herrn Sudar, unter der Durchwahl 0721 6277-741 erreichen.

Vorgaben für den Probentransport

Der Transport von menschlichem Untersuchungsgut unterliegt zahlreichen gesetzlichen Regelungen, damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleistet ist. Das Untersuchungsgut muss so transportiert werden, dass auch bei schweren Unfällen eine Freisetzung von möglicherweise infektiösem Material und damit die Gefährdung der Gesundheit anderer weitgehend ausgeschlossen ist.

Menschliches Untersuchungsgut ist nach ADR (Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) in die Klasse 6.2 der "ansteckungsgefährlichen Stoffe" einzuordnen. In dieser Klasse wird wiederum unterschieden zwischen Kategorie A und B.

Die Erreger der Kategorie A (WHO-Risikogruppe 3 - 4) sind besonders gefährlich für Menschen. Dazu gehören z. B. Pocken-Virus, Ebola-Virus oder Milzbrandbakterien. Untersuchungsmaterial, bei dem der begründete Verdacht oder die Gewissheit besteht, dass Erreger der Kategorie A enthalten sein können bzw. sind, dürfen von unserem Fahrdienst nicht mitgenommen werden! Sie dürfen nur in speziellen Verpackungen von speziellen Logistik-Dienstleistern transportiert werden.

Die überwiegende Zahl der Untersuchungsroben enthalten jedoch keine Erreger oder evtl. solche der Kategorie B. Das fertig verpackte Material wird von unserem Fahrdienst in besonderen Metallkisten transportiert, die durch die Bundesanstalt für Materialforschung auf ihre Eignung geprüft wurden. Diese Kisten sind gemäß Verpackungsanweisung P650 mit der UN-Nummer 3373 und der Aufschrift "BIOLOGISCHER STOFF, KATEGORIE B" versehen. Die Transportboxen haben eine Schaumstoffisolierung. Im Sommerhalbjahr werden Kühlakkus mitgeführt, um eine Überwärmung der Proben zu verhindern. Die Temperaturen in der Transportbox werden stichprobenartig mit Termperaturaufzeichnungsgeräten überwacht.

Bitte beachten Sie folgende Regeln bei der Verpackung Ihrer Proben für die Abholung durch unseren Fahrdienst:

  • Für das Facharztlabor packen Sie bitte immer die Materialien eines Patienten zusammen mit dem Überweisungsschein in einen Einmalbeutel für diagnostische Proben.
  • Für die Laborgemeinschaft werden alle Proben und Scheine zusammen in die Reißverschlusstasche mit saugfähiger Vlieseinlage gepackt. Bitte reklamieren Sie defekte Taschen sofort bei Ihrem Labor-Fahrer!
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