Coronavirus

Wichtige Informationen für Patienten zur Coronavirus-Infektion

Bedingt durch die derzeitige Gesundheitssituation können wir bis auf Weiteres keine Patienten empfangen und auch keine Termine vereinbaren. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Coronavirus-Diagnostik (Covid-19)

Die epidemiologische Situation das neue SARS-CoV-2 Virus betreffend unterliegt aktuell einer großen Dynamik. Für stets aktuelle Informationen verweisen wir daher auf die Homepage des Robert Koch Instituts.

Wir bieten in unserem Labor den Nachweis von SARS-CoV-2 (Covid-19)-RNA im Sputum und in Abstrichen an.

Asymptomatische Cornoa-Testung

Bitte lesen Sie hier, unter welchen Bedingungen das Land Baden-Württemberg rückwirkend zum 17.04.2020 die Kosten übernimmt.

 

Wegen der Coronavirus-Pandemie werden die nächsten Seminare als Webinar durchgeführt.

Professionelles Deeskalationstraining
17.06.2020 (Webinar)

Führung und Motivation
24.06.2020 (Webinar)

Medizinprodukte sicher betreiben und anwenden
01.07.2020 (Webinar)

Weitere Veranstaltungen

Allergiediagnostik

Im Rahmen der Allergiediagnostik hat der Arzt verschieden Möglichkeiten. Dazu gehören vor allem die sogenannten Prick-Teste, bei denen das Allergen durch einen leichten Einstich in die Oberhaut eingebracht wird und die Hautreaktionen gemessen werden. Bei allergischer Rhinokonjunktivitis (Reizung von Nase und Augen) können auch nasale Provokationsteste eingesetzt werden.

In menschlichem Serum oder Plasma können zirkulierende allergenspezifische Antikörper vom IgE-Isotyp nachgewiesen werden. IgE lagert sich über spezifische Rezeptoren an die Mastzellen im Gewebe und an die eosinophilen und basophilen Granulozyten in der Blutbahn an. Die nachfolgende Bindung eines spezifischen Allergens führt zur Aktivierung der betreffenden Zielzelle, wobei biologisch aktive Substanzen wie Histamin aus den Granula in das Zytoplasma freigesetzt werden. Zu den häufigsten Ursachen erhöhter IgE-Spiegel im Serum zählen allergische und parasitäre Erkrankungen. Atopiker mit allergenspezifischen IgE-Antikörpern können bei Kontakt mit dem entsprechenden Allergen die vielfältigsten Symptome entwickeln. Sie stehen im direkten Zusammenhang mit der Degranulation von Mastzellen und können tränende Augen, Niesen, Exantheme, Urtikaria und Ödeme umfassen. Die Symptome sind von unterschiedlicher Schwere und können in einigen Fällen bis zum Tod durch anaphylaktischen Schock führen. Die Information, die der Patient durch der Bestimmung von IgE-Antikörpern gegen spezifische Allergene mit sog. RAST-Tests erhält, ermöglicht ihm, den Kontakt mit dem betreffenden Allergen zu vermeiden oder sich einer gezielten Behandlung durch Hyposensibilisierung zu unterziehen.

Es gibt eine Vielzahl Allergene, gegen die IgE-Antikörper im Serum nachgewiesen werden können. Dazu gehören Allergene aus folgenden Gruppen:

  • Baum und Gräserpollen
  • Haustiere
  • Indoor-Allergene (Milben, Schimmelpilze)
  • Nahrungsmittel
  • Arzneimittel
  • Insekten und Insektengifte

Die einzelnen Allergene finden Sie auf unserem Anforderungsschein
Zum Screening werden häufig Mischungen mehrerer Allergene eingesetzt um die Zahl der Einzeltests gering zu halten. Ergibt die Mischung ein positives Ergebnis, können die darin enthaltenen Allergene einzeln nachgetestet werden. Auf einem Anforderungsschein können bei Kindern maximal 15, bei Erwachsenen maximal 9 Allergene bei der Krankenkasse abgerechnet werden.
 

AnsprechpartnerTelefonnummer
Fr. Dr. Nicola Kahle+49 721 6277-528
Hr. Peter Degenhard+49 721 6277-532

 

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