Beschriftung von Proben für immunhämatologische Untersuchungen
Bitte beachten Sie,  dass lt. Hämotherapie-Richtlinie 2017 Proben für Blutgruppenbestimmungen und Antikörper-Suchtests zusätzlich zum Barcode grundsätzlich mit Name, Vorname und Geburtsdatum beschriftet sein sollen (gilt insbesondere.im Rahmen der MuVo)
Auszug aus der Hämotherapie-Richtlinie:
4.4.3 Identitätssicherung
Verwechslungen kommen häufiger vor als Fehlbestimmungen. Es ist daher unerlässlich, Verwechslungen auszuschließen.
Jedes Probengefäß ist vor Entnahme eindeutig zu kennzeichnen (Name, Vorname, Geburtsdatum). Zusätzlich können diese Daten auch in codierter Form angebracht werden. Der Untersuchungsauftrag muss vollständig einschließlich Entnahmedatum ausgefüllt und die abnehmende Person identifizierbar sein (s. Abschnitt 4.9.1). Der anfordernde Arzt muss auf dem Untersuchungsauftrag eindeutig ausgewiesen sein. Er ist für die Identität der Blutprobe verantwortlich.

Notfalltraining
13.02.2019 in Karlsruhe

Workshop Triggerpunkte
20.02.2019 in Karlsruhe

Rund ums Impfen
27.02.2019 in Karlsruhe

Beschwerdemanagement im Praxisalltag
13.03.2019 in Karlsruhe

Hygiene in der Arztpraxis
20.03.2019 in Karlsruhe

Qualitätsmanagement in der Arztpraxis
27.03.2019 in Karlsruhe

Weitere Veranstaltungen

Mikrobiologie

Für den Nachweis von Bakterien, Pilzen, Parasiten und Viren aus Abstrichen, Gewebe, Stuhl, Urin und anderen Körpermaterialien werden neben den klassischen mikroskopischen, kulturellen und EIA-Methoden auch modernste molekularbiologische Verfahren wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) eingesetzt, um bei langsam wachsenden oder nur schwer anzüchtbaren Erregern ein schnelles Ergebnis zu gewährleisten. Dabei ist es vor allem die MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)-, VRE (Vancomycin-resistenter Enterococcus)-, Tuberkulose- und Keuchhusten-Diagnostik, die von diesen Spezialverfahren profitiert.

Durch Vollautomaten wie dem VITEK® 2 ist es möglich, Keime mit ihren typischen Resistenzmechanismen schnell und valide zu identifizieren sowie multiresistente Isolate wie ESBL (Extended Spectrum ß-Lactamase)-bildende Keime, MRSA und VRE sicher zu erkennen.

Daneben werden für Spezialfälle bunte Reihen und Agardiffusionsteste sowie E-Teste® vorgehalten und durchgeführt. Letztere dienen der genauen Bestimmung der minimalen Hemmkonzentration von Antibiotika, wenn diese für die Therapie notwendig ist.

All dies mündet in mikrobiologische Fachbefunde, die sowohl die Bedeutung des Erregers im entsprechenden Material fundiert beurteilen, als auch - soweit notwendig - ein Antibiogramm oder eine dem aktuellen Wissenstand entsprechende Therapieempfehlung enthalten.

Folgende Downloads halten wir für Sie bereit:

Ihre Ansprechpartner:
Herr Dr. Dirk Alber, Telefon: +49 721 6277-522, E-Mail: dirk.alber(∂)labor-karlsruhe.de
Frau Dr. Katharina Brodner, Telefon: +49 721 6277-534, E-Mail: katharina.brodner(∂)labor-karlsruhe.de

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