Beschriftung von Proben für immunhämatologische Untersuchungen
Bitte beachten Sie,  dass lt. Hämotherapie-Richtlinie 2017 Proben für Blutgruppenbestimmungen und Antikörper-Suchtests zusätzlich zum Barcode grundsätzlich mit Name, Vorname und Geburtsdatum beschriftet sein sollen (gilt insbesondere.im Rahmen der MuVo)
Auszug aus der Hämotherapie-Richtlinie:
4.4.3 Identitätssicherung
Verwechslungen kommen häufiger vor als Fehlbestimmungen. Es ist daher unerlässlich, Verwechslungen auszuschließen.
Jedes Probengefäß ist vor Entnahme eindeutig zu kennzeichnen (Name, Vorname, Geburtsdatum). Zusätzlich können diese Daten auch in codierter Form angebracht werden. Der Untersuchungsauftrag muss vollständig einschließlich Entnahmedatum ausgefüllt und die abnehmende Person identifizierbar sein (s. Abschnitt 4.9.1). Der anfordernde Arzt muss auf dem Untersuchungsauftrag eindeutig ausgewiesen sein. Er ist für die Identität der Blutprobe verantwortlich.

 

Qualitätsmanagement in der Arztpraxis
27.03.2019 in Karlsruhe

Pränalytik mit Laborführung
03.04.2019 in Karlsruhe

Hygiene in der Arztpraxis
03.04.2019 in Stuttgart

Medizinprodukte in der Arztpraxis
10.04.2019 in Karlsruhe

Hygiene in der Arztpraxis
08.05.2019

Weitere Veranstaltungen

Osteoporose und Osteoporoserisiko

Ein vermehrter Abbau des Knochengerüsts resultiert letztendlich in der Diagnose "Osteoporose" (Knochenschwund) mit dem Auftreten gehäufter Knochenbrüche (Schenkelhals-, Unterarm-, Wirbelkörperfrakturen). In Deutschland sind 6 - 8 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt. Vor allem Frauen nach den Wechseljahren sind infolge des Östrogenmangels betroffen. Jede sechste Frau über 50 Jahre muss später mit einem Bruch des Schenkelhalses rechnen, bei jeder fünften Frau über 60 Jahren treten Wirbelbrüche auf. Auch bei Männern steigt mit zunehmendem Alter das Osteoporoserisiko an. Altersunabhängig sind Menschen mit einem Mangel an Vitamin D (ernährungsbedingt, fehlende Sonnenstrahlung) für eine Osteoporose prädisponiert.

Im Frühstadium der Osteoporose treten oft nur geringe Beschwerden auf (evtl. Glieder- und Rückenschmerzen). Gerade in dieser frühen Phase wäre jedoch eine Diagnose wichtig, um noch rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die folgenden Laborparameter ermitteln den aktuellen Knochenabbau und Knochenanbau und lassen damit eine Aussage über die "Knochenbilanz" zu. Eine Osteoporosegefährdung wird damit in der Regel erkannt, bevor ein deutlicher Knochenschwund eingetreten ist.

Laborprofil bei Osteoporoserisiko

  • Östradiol
  • Vitamin D3
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